Aktive Selbsthilfegruppe (SHG)

für Bein- und Armamputierte in Berlin und Umgebung

Unsere Gruppe hat sich um Betroffene Gedanken gemacht, bei denen eine Amputation ansteht. Wir möchten in dieser schwierigen Situation die Möglichkeit anbieten, von Selbstbetroffenen eine persönliche Beratung und Hilfe zu erhalten.

In der Vergangenheit zeigte sich leider, dass Betroffene meist mit der bevorstehenden oder auch neuen Situation auf sich alleine gestellt sind. Gerade im Vorfeld einer Amputation ist eine detaillierte Aufklärung durch Ärzte und Therapeuten wichtig. Um eine umfassende Aufklärung zu ermöglichen, bieten wir Beratungen und Informationen durch bereits Amputierte an. Diese klären über eigene und mögliche Probleme nach einer Operation auf (z. B. Wund- und Phantomschmerzen, Heilungsprozess, Prothesenversorgung usw.).

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Jedes Krankenhaus arbeitet eng mit Orthopädietechnikerfirmen und Therapeuten zusammen. Diese werden oftmals zu frisch operierten Patienten bestellt. Allerdings wäre es patientengerechter, wenn Betroffene bereits vor einer Operation durch eine entsprechende Beratung in die Lage versetzt werden, sich selbst einen Techniker ihres Vertrauens auszusuchen. Beispielsweise gibt es wenige Techniker, die einen fachgerechten und gut sitzenden Schaft erstellen können. Gerade dieser ist das A und O einer guten Prothese.

Nach einer erfolgreichen Prothesenversorgung sind fachgerechte Gehübungen zwingend erforderlich. Viele Patienten werden jedoch von Physiotherapeuten behandelt, die nur wenig Erfahrung im Umgang mit Amputierten haben. Auch sind in diesem Bereich nur wenige gute Gehschulen bekannt und vorhanden.

Einige unserer Mitglieder haben gute Erfahrungen mit den Gehschulen in

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  • Magdeburg
  • Bremen
  • Rehaklinik Damp 2000 und in
  • Berlin (Gehschultrainerin Konstanze Steinke) gemacht.

Unsere Gruppe wäre bereit, die Patienten in solchen und anderen wichtigen Punkten zu beraten und zu begleiten.

Wir freuen uns, dass es mittlerweile einige SHG’s in Berlin gibt. Allerdings wäre es, zum Wohle der Betroffenen wünschenswert, dass diese verstärkt zusammenarbeiten. Denn im Vordergrund steht der Beistand für Hilfesuchende und gegenseitige Unterstützung ist hilfreicher als Konkurrenz.